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…sommerliche Sonnengesangklänge…
Ihr lieben Erdenbewohner*innen,
aus der noch kühlen Frische eines noch unberührten Sommersonnensonntagmorgens erreicht euch diese neue Ausgabe der lebens.verbunden-Post. Die ersten Sonnenstrahlen tauchen das Ruwertal in ein sanftes Licht und ich genieße den ruhigen Morgen im blühenden Hochwald-garten (danke, Papa!).
Während hier alles blüht und von allerlei summenden und flatternden Gartenbesucher*innen aufgesucht wird, erfreue ich mich an den vielen Farben und Düften und genieße es, den Sonntag schreibend zu beginnen und durchzuatmen und die vergangenen Wochen zurück in den Talniederungen nachklingen zu lassen. Beim Fotographieren habe ich nicht nur über die faszinierenden Wunder der Schöpfung nachgedacht und gestaunt, sondern auch den sommerlichen Sonnengesangklängen hier draußen und drinnen in mir gelauscht. Und an den Heiligen Franz gedacht, der vor 800 Jahren seinen Sonnengesang als zutiefst lebens-verbundenes Gebet geschrieben hat.
Viel Freude Euch nun beim sommerlichen Einklingen in diese neue lebens.verbunden-Post! Du möchtest die komplette Ausgabe der lebens.verbunden-Post lesen? Dann kannst Du Dich hier dazu anmelden.
Genießt diesen herrlichen Sommersonnensonntag und kommt gut durch die wohltemperierten Sommertage! Und vergesset nicht das Innehalten und Staunen über die kleinen und großen Schöpfungswunder, die zu sommerlichen Sonnengesangklängen – auch in euch drin – einladen. Stimmt mit ein und feiert das Leben in all seiner Buntheit!
Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden! Judith
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Bergiges Hoffnungsrauschen
Ihr lieben Erdental-Bewohner*innen,
nach satten Tagen vollen Berg- und Pilgerglücks melde ich mich um einige tiefere Höhenmeter-lagen Hochwald wieder zurück. Während die Bergschuhe ziemlich vereinsamt draußen lüften, die Wandersocken einen wohlverdienten Ein-weichkurbadeaufenthalt genießen und allerlei sonstige Wanderklamotte ihre Runden im Wasser dreht, kommt dieser Regentag gerade recht, um die Erlebnisse der zurückliegenden Bergtage nachklingen zu lassen und die Bilder im Lockenkopf und auf dem Bildschirm zu sortieren.
Und was wäre die Bergzeit ohne einen persisch-goldmundigen Auftakt und eine Lieferung Bücher frei Haus gewesen? Merci! So war frau für fast alle Wetterlagen gerichtet – komme, was kommt.
Diese Bergtage waren so voll an inneren und äußeren Erlebnissen und Begegnungen, dass diese neue Ausgabe der lebens.verbunden-Post trotz sorgsamen Auswählens den üblichen Rahmen bilderweit übertrifft – bitte verzeiht mir, aber ich kann bergfieber-bedingt nicht anders. Mit Blick auf die Wetterprognosen wäre die Sonntagslektüre hiermit gesichert. 🙂
Und nun – viel Freude beim innwändigen Bergsteigen, wir treffen uns zum Kaiserschmarrn, egal auf welcher Höhenlage! Du möchtest die komplette Ausgabe der lebens.verbunden-Post lesen? Dann kannst Du Dich hier dazu anmelden.
Am Ende dieser lebens.verbunden-Post danke ich Euch für’s Mitreisen durch die Bergwelt. Vielleicht hat sie euer Bergweh geweckt oder euch zumindest einen Sonntagsreisetag in höheren Himmelsetagen mit mehr oder weniger wolken-verhagenen Weit- und Einblicken beschert.
Wie dem auch sei. Egal, ob in luftigen Berghöhen oder den Erdentalniederungen:
Habt Mut und hört mit eurem Herzensohr und vernehmt das leise Hoffnungsrauschen, das sich da überall Bahn breiten mag! Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden, Judith
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La vie est belle!
Bonjour mesdames et messieurs,
mit vielen lieben lebens.verbundenen Grüßen und einem Rucksack mit ohne Baguette und vielen neuen Erfahrungen melde ich mich zu zarten plus deutlich mehr als 30 Grad nach Tagen des frohen Unterwegsseins wieder zu Wort und Bild. Mit der Sommersonnenwende ist der Sommer nun wohl endgültig da und auch in den oberen Thermometergalaxien nicht mehr zu leugnen. Und warum auch am kühlen Ruwerstrand flanieren, wenn die Weltenmetropole Paris mit zarten 37 Grad entlang der Seine mit einem äußerst feinen Brieffreundinnenwochenende aufwartet und allerlei lebensverbundene Erlebnisse und Eindrücke bereithält? Savoir vivre – das Leben will gefeiert werden! Und eine Wochenendauszeit vom allgemeinen Weltenwahnsinn ist dabei eine höchst willkommene Option, um den Kopf wieder mal ordentlich durchzupusten, Raum für Neues zu bereiten und sich dem ach so bunten Leben in die Arme zu werfen. Alors…Ich wünsche Euch viel Freude bei der französischen Bilder- und Lektürereise – legt die Füße hoch, schnappt euch ein Getränk eurer Wahl, feiert den Sonntag (und das Leben überhaupt) und macht euch mit mir auf den Weg durch die Straßen von Paris! On y va! Du möchtest die komplette Ausgabe der lebens.verbunden-Post lesen? Dann kannst Du Dich hier dazu anmelden.
Merci beaucoup für’s Mitreisen durch diese Ausgabe der lebens.verbunden-Post! La vie est belle – und manchmal braucht es genau diese Auszeiten und Lebensleichtigkeit, um sich an den kleinen (und großen) Dingen des Lebens zu erfreuen, Freundschaft im Wiedersehen zu feiern und zu teilen, gemeinsam zu lachen oder einfach nur nebeneinander zu schlendern und zu schweigen und über die nicht nur sommerliche Verpeiltheit herzhaft zu lachen. Merci Madame – es war mir ein Herzensvergnügen!
Ich wünsche euch lebensleichte und schöne Sommertage an schattigen und kühlen Plätzen mit alledem, was Euch gut tut! Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden, Judith
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…auf europäisch-erdenbewohner*innenhafter Hoffnungs-Pilgerschaft…
Salut und viele liebe Grüße aus dem Herzen Europas!
“Europa ist auf der Pilgerschaft geboren.” – Dieser Satz soll von Goethe stammen. Und ich würde ja mal fein ergänzen wollen: Auch die Hoffnung, noch mehr die Menschlichkeit und alle Lebensverbundenheit mit diesem Erdenhaus werden ebenfalls auf der Pilgerschaft geboren, zuerst in den Herzen von Menschen.
Während in Schengen in diesen Tagen die Feierlichkeiten zum 40jährigen Jubiläum des Abkommens stattfinden und sich zwischen Politiker*innen der verschiedenen Länder Debatten über Grenzkontrollen, Geflüchtetenpolitik und der Idee Europas mehr als divers entfachen, habe ich mit vielen anderen Pilger*innen die Wanderschuhe geschnürt und mich im Herzen Europas auf die Suche begeben – und überreich gefunden. Über (leider) reale und auch vermeintliche Grenzen hinweg. Mit offenem Herzen, der Bereitschaft, mich irritieren und in Frage stellen zu lassen, miteinander so manches Mal zu ringen und auch andere Perspektiven zuzulassen. Aber dennoch: Trotz aller Unterschiedlichkeit haben wir gemeinsam das Leben geteilt und noch mehr gefeiert. Wandlung erfahren. Und uns in der gegenseitigen Hoffnung bestärkt – was spätestens bei der Rückkehr und den ersten aktuellen Nachrichtenfetzen von Nöten ist.
So hat im Herzen barfuß laufen seine Nach-Exerzitien-Fortsetzung gefunden. Von dieser pilgernden grenzübergreifenden Hoffnung erzählt diese neue lebens.verbunden-Post, Ruwertaler Stadionklänge inklusive – viel Freude wünsche ich euch! Du möchtest die komplette Ausgabe der lebens.verbunden-Post lesen? Dann kannst Du Dich hier dazu anmelden.
…und was wird auf Deiner Pilgerschaft geboren?
…was ist Dir heilig?
…und wo treibt Dich Deine Sehnsucht hin?
Ich wünsche euch frohes Hoffnungs-Pilgern, ob per pedes und/oder im Herzen, heißt den Sommer willkommen und feiert das Leben in all seiner Buntheit im Erdenhaus! Buen Camino!
Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden! Judith
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…im Herzen barfuß…
Salut und viele liebe Maiengrüße aus den stillen Tagen!
Viele Tage Stille liegen hinter mir und ich bin gerade dabei, wieder langsam in den Alletagen in dieser Welt anzukommen – mit so ganz banalen schönen Dingen wie Wäsche waschen, aufräumen, Post lesen und nach und nach das Weltgeschehen wieder zu erfassen. Welch ein Geschenk, in der gefühlten Lebensmitte innehalten zu dürfen, aus dem Weltenklang in die gar nicht mal so stille Stille eintauchen zu dürfen und mich im Herzen barfuß neu auszurichten und zu erden – und das mitten auf den Schwarzwaldhöhen, mit überwiegend sonnigstem Maienwetter, gefühlt mitten im Paradies!
Und daher kommt diese neue Ausgabe der lebens.verbunden-Post auch ziemlich still daher – mit vielen Bildern, die für sich sprechen, und einigen Texten, die in der Stille entstanden sind. Alles Weitere ist diesmal nur für den Lockenkopf bestimmt und darf darin weiterklingen und weiter-arbeiten – und vielleicht zu gegebener Zeit den Lockenkopf in welcher Form auch immer wieder verlassen. In diesem Sinne: Schalom und viel Freude mit der neuen lebens.verbunden-Post! Du möchtest die komplette Ausgabe der lebens.verbunden-Post lesen? Dann kannst Du Dich hier dazu anmelden.
Ich wünsche euch noch schöne Maientage mit einem gelegentlichen Abtauchen in die Stille und dem Wandelmut, im Herzen barfuß zu laufen! Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden! Judith
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…mit wehenden Himmelshoffnungen…
Salut und viele liebe Maiengrüße aus den Ruwertalgefilden!
Da war ja mal was los in den vergangenen österlichen Wochen!
Kaum bricht der Ostermontag an, macht sich Franziskus als Pilger der Hoffnung auf den Weg. Ein paar Tage später schafft der neue Bundeskanzler die Wahl erst im zweiten Anlauf (eine Kommentierung erspare ich mir an dieser Stelle…) und dann kommt der 8. Mai 2025 als äußerst denkwürdiger Tag so vollgeladen daher. Von den vielen anderen welt- und klein-politischen fernen und nahen Nachrichten mal ganz abgesehen. Puh. Das will und muss ja mal alles verdaut werden.
Was in mir aufklingt? Eine tiefe Dankbarkeit für ein Leben in Freiheit, Demokratie und Frieden. Und eine ebenso tiefe Unruhe in mir, die mich weiterhin antreiben wird, inklusiv leben zu lernen und mich im Menschsein zu üben. Im Wissen darum, dass es keine Stunde null gab und dass vieles fragil ist und unser aller Einsatz für Menschenfreundlichkeit und Friede gefordert ist. Aber auch der Wunsch, das Leben tagtäglich zu feiern – so wie es sich eben gerade zeigt. Ob mit Nudelkonklave, Wander-Pilger-Wochenende oder im ganz banalen Alltag (der in allem irgendwo immer noch ein paar Minütchen für Postkarten, Sonnenpausen oder eine Kaffee-Kuchen-Eis-Zeit bereit hält). Und ab und an weht ja dann noch eine Himmelshoffnung unverblümt daher! 🙂
Sind und bleiben wir Menschen – mit wehenden Himmelshoffnungen und im Vertrauen darauf, dass die Trotzdem-Kraft sich ihren Weg bahnt und Veränderung immer möglich ist.
Pace e bene – habt weiterhin eine hoffnungsvolle Osterzeit!
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Ich wünsche euch frohe und geistbeseelte Maientage,
vergesst die Hoffnung inmitten dieser Welt nicht
und lasst euch von ihr ab und an mit Leichtigkeit himmelwärts wehen
(die Erdung kommt meist von selbst wieder)!
Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden! Judith
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Hoffnungsfrohe Ostern!
Der Ostermorgen ist angebrochen, Christus ist auferstanden!
Euch und all den Menschen, denen ihr Euch verbunden fühlt, wünsche ich von Herzen hoffnungsfrohe und gesegnete Ostertage mit vielen Lebenszeichen allüberall!
“Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.”, schrieb Dietrich Bonhoeffer, dessen Todestag sich am 9. April zum 80. Mal gejährt hat. Eine starke Aussage, in der viel Vertrauen und noch mehr Hoffnung durchklingen. Wenn ich alltäglich in diese weite und nahe Welt schaue, bleibe ich gedanklich schnell beim Karfreitag hängen. Da steht meine eigene Hoffnung des Öfteren mal auf dem Prüfstand. Dicht gepaart von dem Wunsch, das Leben an die Luft zu lassen und Leichtigkeit zu spüren. Wie gut, dass es Ostern gibt! Und wie gut, dass es Pilger*innen der Hoffnung in heutiger Zeit gibt, die die Hoffnung in all ihrer Trotzdem-Kraft wach halten und teilen. Und ermutigen, auf dem eigenen Pilgerweg der Hoffnung zu bleiben und Füße, Kopf und Geist nicht müde werden zu lassen.
Von meinem Pilgerweg Richtung Osterfest erzählt diese neue Ausgabe der lebens.verbunden-Post – von Begegnungen und Alltagsgeschichten, von Überraschungsmomenten und Frage-Stunden, in Bild und Wort. Viel Freude bei der Lektüre! Du möchtest die komplette Ausgabe der lebens.verbunden-Post lesen? Dann kannst Du Dich hier dazu anmelden.
In diesem Sinne:
Habt eine hoffnungsfrohe Osterzeit, lasst das Leben tagtäglich an die frische Luft und bleibt pilgernd unterwegs in Sachen Hoffnung!
Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden!
Judith
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Die Hoffnung muss mal an die frische Luft…
Salut und viele lebens.verbundene Grüße von den Schwarzwaldhöhen!
Da melde ich mich wieder zu Wort. Die Bundestagswahlen liegen nun schon ein paar Wochen zurück – so ungefähr eine ganze lebens.verbunden-Post-Länge – und noch mehr ungefähr seitdem beschleicht mich ein permanentes Lockenkopfrauschen der etwas anderen Art. Um ehrlich zu sein: Meine Hoffnung ist leicht angekratzt. Und auch der Boden, auf dem ich bisher eigentlich mehr oder weniger sicher und fest stand, weist Unebenheiten und Schlaglöcher auf, die nicht unbedingt für einen immerfesten und ausgewogenen Stand sorgen. Und das liegt definitiv nicht nur an der Grippe, die zur weitfliegenden Pollenflugsaison der Überzeugung war, auch mal noch gerade Hallo sagen zu wollen. Und – um den Bogen zur letzten lebens.verbunden-Post zu schlagen: Ich kann derzeit gar nicht so viel Kranzkuchen essen wie ich k***** könnte. Gott sei Dank ist gerade eh Fastenzeit…
Nun haben wir also blau auf weiß den Rechtsruck auch in Zahlen vor Augen geführt bekommen. Und für alle da draußen, die es immer noch verdrängt oder beiseite geschoben haben: Nein, es ist kein ostdeutsches Problem. Und Doppelnein: Es ist keine Alternative. Ausrufezeichen hoch drei! Auch hier – und nur mal so nebenbei erwähnt: Ebenfalls an der Grenze und zwar ganz nah an Schengen, das sich gerade auf das 40. Jubiläum des Schengen-Abkommens im Juni vorbereitet. So mit offenen Grenzen und Europa und so. Es treibt mich um, es macht mich oft wütend, es macht mich mehr als fassungslos. Und ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich durch die Straßen gehe oder im Supermarkt an der Kasse stehe und mich im Stillen frage, wer hier in meinem direkten Umfeld denn bitteschön zu diesen Wähler*innen gehört. Vielleicht ist es aber auch besser, es gar nicht so ganz genau zu wissen… Und dann werde ich nachdenklich und spüre, dass das, was Populisten bezwecken, auch hier Gefahr zu laufen droht: Spaltung. Die da und wir hier. Ich bin ratlos.
Nie wieder. Ziemlich lange war ich der Auffassung, dass sich der Holocaust nicht noch einmal wiederholen wird. Im Moment braucht es ziemlich viel Zuversicht und noch mehr gestütztes Miteinander, um an dieser Hoffnung festzuhalten. Und den Boden nicht unter den Füßen zu verlieren, sondern standhaft zu bleiben. Wie bin ich froh, dass ich gerade für ein paar Tage zurückgezogen in jahrhundertealten dicken Klostermauern auf fernen Schwarzwaldhöhen Ausbildungszeit genießen darf und Weltennachrichten hier nur sehr dosiert an-kommen. Durchatmen. Aufatmen. Neu erden.
Und die Hoffnung? Die muss mal an die frische Luft. Zu lange saß sie allein zuhause in den letzten Monaten. Sie hatte sich auf dem Sofa eingemümmelt und die Decke bis über beide Ohren gezogen, um ja nicht alle Irrweltennachrichten mitzubekommen. Das Wetter war eh meist bewölkt und sie hatte nur wenig Lust, sich groß zu bewegen. Die Wollmäuse fanden das übrigens großartig – und haben ihr zu Ehren einen Hausball gefeiert. Nun ja – mit dem begonnen Frühling wird auch die Hoffnung hoffentlich wieder aufblühen. Was sie da draußen an der frischen Luft so alles erlebt hat? Lest und seht selbst!
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So – wie ihr gesehen und gelesen habt, war die Hoffnung nicht nur in und hinter den Mauern, sondern auch an der frischen Luft unterwegs. Dieses Mal bilder- als wortreicher. Weil manchmal die Worte erstmal ihren Weg finden müssen und das Zeit braucht.
Die Hoffnung war übrigens sehr angetan von allerlei aufblühenden Frühlingsblumen und hat ihren ersten Draußenkaffee im sonnengetränkten Straßencafé übrigens genossen. Und auch von den summenden Bienen im Franziskusgarten war sie ganz angetan. Es besteht also noch Hoffnung für die Hoffnung – auch, wenn das nicht immer gleich so ganz offensichtlich in der Sonne obenauf blüht und rumsummt. Oder an der Straßenlaterne klebt.
In diesem Sinne: Führt die Hoffnung spazieren und lasst den aufblühenden Frühling in Euer Sein hinein! Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden! Judith
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Wunderpunkt oder wunder Punkt?
Salut und viele lebens.verbundene Grüße aus den Ruwertalgefilden!
Puh. Tief seufz. Kopfschüttel. Herzschmerz. – Mit diesen Worten wäre wohl schon mal viel gesagt oder auch nicht gesagt, wenn ich mir die allgegenwärtige Weltenlage zu Gemüte führe. Mindestens einmal tagtäglich wird mein Lockenkopf derzeit ziemlich schmerzhaft davon überzeugt, dass meine kleine Vorstellungswelt mehr als begrenzt ist. Zum Beispiel dann, wenn ein narzisstisch-verrückter Vollpfosten auf der anderen Seite des großen Teichs im Gefolge eines ebenso Verrückten mit zu großem Geldbeutel seine größenwahnsinnigen Projekte der Welt verkündet. Oder wenn sich der hiesige Wahlkampf auf eine menschenverachtende Migrationspolitik reduziert und dabei jegliche Form eines politischen und menschlichen Anstands schwindet, bisher Unsagbares plötzlich unhinterfragt in den Alltagswortschatz wandert und das Einreißen einer Brandmauer verschönigt wird. Und noch vielmehr, wenn die Bilder von den Übergaben der Geiseln durch die Nachrichten in meine kleine Welt gespült werden. Da fehlen mir endgültig jegliche Worte, es übersteigt schlichtweg mein Verstehen…
Die Welt ist verrückt und dreht sich in einem Tempo, bei dem mir schwindlig wird. Und ich bin müde – und das liegt definitiv nicht nur am Winter. Morgen sind Wahlen. Ehrlich gesagt habe ich Angst vor dem Ausgang und hoffe, dass die Vorstellungskraft meines Lockenkopfs mich diesmal wirklich enttäuscht und wir kein blaues Wunder erleben werden. Heute ist vor-der-Wahl-Samstag. Und dieser Samstag bedarf mit Blick auf morgen und überhaupt ein bisschen der Unterstützung in Sachen die Hoffnung wachhalten. Also gibt es Kranzkuchen. Wie früher bei Oma – denn bei Oma war die Welt immer in Ordnung. Natürlich mit Rosinen. Und viel Zuckerguss. Auf den Caro-Kaffee verzichte ich dankenswerterweise (entschuldige, Oma, aber du verstehst). Oma hat nach allem, was sie erlebt hat, gesagt: Nie wieder. Das will ich unterstreichen und auf meinem Quadratmeter leben: Nie wieder ist jetzt! Auch, wenn es gerade herausfordernd und manches Mal echt anstrengend ist.
BITTE geht wählen und setzt euer Wahlkreuz hinter die Demokratie, die Menschenrechte und ein nie wieder!
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Und zum guten Schluss: Biete Trainingslager in Sachen “die Hoffnung wach halten” an. Auf Wunsch auch mit Kranzkuchen. Damit es mehr Wunderpunkte statt wunder Punkte gibt. Und Hoffnung sich einfach so vermehren und ausbreiten kann. Pilgerschuhe sind hilfreich, es geht aber auch ohne. Infos findet ihr hier: https://eveeno.com/lebenszeichen2025
Ich wünsche Euch hoffnungstrunkene Zuversicht mit vielen Wunderpunkten im allerbesten Sinne –
lasst Euch den Kranzkuchen schmecken, mit oder ohne Rosinen!
Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden! Judith
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…der Beginn einer neuen Trotzdem-Hoffnungsgeschichte…
Guten Abend und viebe lebens.verbundene Grüße aus den unteren Ruwertalgefilden!
Das neue Jahr 2025 ist nun schon einige viele Tage alt – und trotzdem möchte ich es nicht säumen, allen, die ich bisher noch nicht persönlich gesprochen oder gesehen habe, von Herzen ein zutiefst hoffnungsvolles und gesundes neues Jahr zu wünschen – möge viel Zuversicht, Rückenwind und noch mehr Trotzdem-Hoffnung Eure Herzen beseelen, lebensverbundene Begegnungen Eure Alletage füllen und bunte Fragen zu neuen Antworten und neue Antworten zu neuen Fragen führen, die die Geistkraft in Euch und um Euch lebendig halten!
Mit einem höchst nachrichtendosierten Blick in diese weite und auch nähere Welt gibt es ja gefühlt schon mindestens 23 Neujahrstage Anlass, um ja genügend Hoffnung auf Vorrat parat zu halten und den….nun ja, wie soll ich sagen…unfassbaren Meinungsmenschen und so lauten menschenfeindlichen Parolen etwas entgegenzusetzen. Das bringt den Lockenkopf so manches Mal schon aus der Fassung und macht mich auch angesichts des 80. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz sprachlos. Und Letzteres kommt in der Regel nicht ganz so häufig vor. Wie hat meine Omi regelmäßig so schön gesagt: “Känd, et woar alles schun än Tour do….” Tja, Omi, mit dieser Feststellung hast du wieder mal fulminant recht gehabt – dennoch wehrt sich mein Lockenkopf äußerlich und innerlich dagegen, das jetzt gerade mal so hinzunehmen. Es geht hier schließlich nicht um die nächste Frühjahrskollektion.
Also wird 2025 ein pilgerndes Hoffnungsexperiment, um der inneren Unruhe auch äußerlich genügend Auslauf zu geben, unterwegs neue Hoffnungsmenschen und Hoffnungsorte zu finden und dabei auch noch der eigenen Lebensverbundenheit auf der Spur zu bleiben. Der Start ist bei eisigen Temperaturen schon einmal geglückt. Davon erzählt die erste lebens.verbunden-Post im neuen Jahr – verbunden mit der Einladung, Euch selbst pilgernd durch diese Post (und gerne auch per pedes) aufzumachen. In diesem Sinne: Buen Camino!
Du möchtest die komplette Ausgabe der lebens.verbunden-Post lesen? Dann kannst Du Dich hier dazu anmelden.
So, mit dieser ersten lebens.verbunden-Post wäre die Hoffnung dann schon mal pilgernd, schreibend und lebensverbunden auf den Weg gebracht. Nehmt euch, so viel ihr braucht! Und da es sich manchmal besser zusammen hoffen lässt, sei hier die Einladung zu einem gemeinsamen hoffnungsschimmernden Unterwegssein im Hochwald ausgesprochen, sich anschließende Hoffnungsklänge inklusive.
Alle Infos findet ihr auch hier: https://eveeno.com/hoffnungsweg.
Ich wünsche Euch hoffnungsvolle Schritte durch das noch junge Jahr – tragt Hoffnung in diese Welt, damit sie weiterwachsen kann! Bleibt wohlauf und dem Leben verbunden, Judith